zurück zur Übersicht
Beruf & Karriere
27.5.2020

Soziologie und Personalberatung - Aus diesen Gründen ist das eine passende Kombination

Fragt man einen Soziologie-Studenten was er gerne im Anschluss an sein Studium machen möchte, so erhält man häufig die Antwort, dass er sich gerne in Richtung Personalwesen entwickeln will.

Junior Personalberaterin
Anika Mischlich

Ein Grund sich für einen solchen Studiengang einzuschreiben ist sicher oftmals auch der Wunsch etwas zu studieren, was einen interessiert und Spaß macht.

Dennoch ist es ein Studiengang, den man nicht unterschätzen sollte, denn es werden nicht nur einfache und allgemein gehaltene Themen behandelt, sondern auch komplexe Vertiefungsmodule.

Doch was beinhaltet der Studiengang Soziologie?

Studierende lernen in diesem Studiengang ganz grob gesagt die komplexen Zusammenhänge moderner Gesellschaften zu analysieren und interpretieren.

Des Weiteren werden auch gesellschaftliche Phänomene behandelt, wie beispielsweise Authorität oder Gleichberechtigung/ Emanzipation.

Für Studenten, welche gerne in der Forschung tätig sein möchten, bietet der Themenblock "Empirische Sozialforschung" auch einen interessanten Beitrag.

Da man durch das Soziologie-Studium eine eher allgemeine Ausbildung erhält, ist es wichtig, sich schon während des Studiums auf ein bestimmtes Berufsfeld zu spezialisieren.

In Folge dessen beinhalten einige Studienordnungen die Absolvierung eines Pflichtpraktikums in einem Bereich, welcher einen Studienbezug hat.

Beispielsweise also in der Personalabteilung-/Beratung.

In der Personalberatung können Soziologen ihr Wissen besonders gut einsetzen, da sie durch den Studiengang unter anderem häufig die Feinfühligkeit für menschliches Handeln ausbilden. So fällt es diesen Absolventen eventuell leichter, sich in Bewerber hineinzuversetzen und diese hinsichtlich ihrer Jobwahl zu beraten.

Besonders dann, wenn auch im Nebenfach noch ein Fach wie Psychologie oder Betriebswirtschaftslehre belegt wurde, kann eine noch präzisere Grundlage für eine Tätigkeit im Personalwesen geschaffen werden.

Dadurch vermittelt der Studiengang "Soziologie" nicht nur wichtige Fachkenntnisse für die Analyse von betrieblichen Sozialstrukturen und in der Bewertung von Mitarbeiterbefragungen, sondern er erhöht auch die Kompetenz der Analyse des betrieblichen Geschehens.

Des Weiteren lernt man in der Grundausbildung des Studiums wie man sich mit komplexen Fragestellungen auseinandersetzt und wie man eigenständig arbeitet, wodurch sich Soziologen schnell in neue Berufsfelder integrieren können.

Als Fazit lässt sich ziehen, dass das Studium der Soziologie sicher häufig unterschätzt wird, wo doch die Studieninhalte komplex sind und man sich gut auf bestimmte Bereiche für die spätere Jobsuche spezialisieren kann.

Das könnte Sie auch interessieren

alle Beiträge anzeigen