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Gesundheit
11.5.2020

Diagnose Typ 1 Diabetes – Vom ersten Verdacht bis zum „Damit-lernen-zu-leben“

Junior Personalberaterin
Anika Mischlich

Typ 1 Diabetes ist eine eher seltene Autoimmunkrankheit; denn nur etwa 0,4% der Bevölkerung in Deutschland sind hieran erkrankt. Die Hälfte davon noch vor dem 20. Lebensjahr. Nichtsdestotrotz sollte man Warnzeichen, die auf eine solche Erkrankung hindeuten, ernst nehmen.

Nachdem die ersten Anzeichen für Typ 1 Diabetes bemerkt wurden, folgt die Konfrontation mit der Möglichkeit, selbst erkrankt zu sein. Eine schnelle Reaktion, in Form eines Arztbesuches, ist dann unausweichlich,damit keine ernsthaften gesundheitlichen Konsequenzen drohen.

Symptome für eine Erkrankung mit Typ 1 Diabetes sind unter anderem:

·       Starker Durst

·       Häufiger Harndrang

·       Trockene, juckende Haut

·       Müdigkeit

·       Übelkeit / Erbrechen und Bauchweh

·       Azetongeruch der Atemluft

·       Gewichtsverlust

Um bei einem ersten Verdacht sicher zu gehen, ist der nächste Schritt eine Blutuntersuchung, bei der der aktuelle sowie der Langzeitblutzuckerwert vom Arzt überprüft werden.  

Sollte dieser dann den Verdacht auf Typ 2 Diabetes ausschließen können (beispielsweise, weil keine Faktoren wie u.a. genetische Vorbelastung, Übergewicht oder fortgeschrittenes Alter zutreffen), wird ein Antikörper-Test gemacht, mit welchem man den seltenen Typ 1 nachweisen kann.

Wurde man positiv auf Typ 1 Diabetes getestet, folgen mehrere Untersuchungen um sicherzugehen, dass der zuvor unbehandelt zu hoheBlutzuckerwert noch keine Schäden am Körper angerichtet hat (zum Beispiel unter anderem Kontrolle der Augen und der Niere).

Diese Untersuchungen erfolgen dann auch weiterhin regelmäßig in Absprache mit dem behandelnden Arzt/Ärzten.

Auch wenn es aktuell für Typ 1 Diabetes noch keine Heilungsmöglichkeit gibt, so wird den Betroffenen dennoch in Form von unterschiedlichen Schulungsmodellen Hilfe angeboten.

Wichtig dabei ist auch, sich von Anfang an eine gute Diabetes-Schwerpunktpraxis zu suchen, welche einem diese Schulungen vermitteln kann oder selbst gibt. Dadurch erhalten die Erkrankten die Möglichkeit, ihr Leben durch eine intensivierte Insulintherapie ihren Bedürfnissen entsprechend zu gestalten.

Mittlerweile gibt es außerdem auch Fortschritte und Innovationen in der Diabetes-Forschung, sodass Diabetiker auch die Möglichkeit haben, ihren Blutzuckerwert über unterschiedliche Messsysteme, zum Beispiel in Form eines Sensors mit Lesegerät abzurufen, oder auch abzuscannen. Diese können die Lebensqualität der Erkrankten auch steigern, indem sie beispielweise Alarm schlagen, sobald der Blutzuckerwert unter oder über eine festgelegte Grenze sinkt oder steigt, wodurch die Möglichkeit besteht, direkt einzugreifen.

Bei ernsthaften Anzeichen suchen Sie bitte einen Arzt auf. Dieser Artikel entspricht nicht der Vollständigkeit.

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